Bukarest

Bukarest

Bevor wir zurück fliegen, statten wir der Hauptstadt Rumäniens natürlich auch noch einen Besuch ab. Und wir finden, es hat sich gelohnt!!!

Gewohnt haben wir in einer netten Maisonette-Wohnung mitten im Stadtzentrum, gebucht über Airbnb, wirklich sehr schön. Die Altstadt konnten wir super zu Fuß erreichen. Eine gute Möglichkeit die Sehenswürdigkeiten schnell zu erreichen, war der E-Scooter. Sehr einfach über eine App zu nutzen, stehen die Elektroroller fast an jeder Ecke und man muss sich nicht mit anderen schwitzenden Menschen in der Tram rum drängeln.

Überraschender Weise ist Bukarest im Gegensatz zu den anderen Städten, die wir besucht haben, sehr sauber und vieles ist schon erneuert und restauriert. Folgend einige Sehenswürdigkeiten, denen wir einen Besuch abgestattet haben.

Caru‘ cu Bere – das berühmteste rumänische Brauhaus der „Bierwagen“ wurde 1879 gegründet und ist immer noch eine Institution. Bevor wir irgenetwas anderes angeschaut haben, gab es hier erstmal eine ordentliche Stärkung!

Plaţa Unirii (Platz der Einheit) – von hier aus kann man den 3km langen Boulevard der Einheit entlang flanieren zum Parlamentspalast. Am Springbrunnen findet bei schönem Wetter am Abend gegen 21 Uhr die Bukarester Wassersinfonie statt, bei klassischer Musik und Lichtspiel fängt das Wasser an zu tanzen, sehr beeindruckend!

Parlamentpalast – den sollte man auf keinen Fall verpassen, den Größenwahn von Nicolae Ceausescu, dessen Bau Rumänien fast in einen Bankrott geführt hat. Ein „Monument der Tyrannei“!

Hier den Wahnsinn zusammengefasst in ein paar Zahlen: der Palast ist nach dem Pentagon das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt, erbaut von 1982-1989 wurden hier 700 Architekten, 20000 Bauarbeiter rund um die Uhr beschäftigt um ein Gebäude mit einer Fläche von 365000 km² und 5100 Räume zu schaffen.

Revolutionsplatz – der Platz wird dominiert vom Königspalast, hier befindet sich heute das Nationale Kunstmuseum. Gegenüber des Palastes befindet sich das ehemalige ZK-Gebäude der Kommunistischen Partei, von dessen Balkon Ceauşescu im Dezember 1989 die letze Rede seines Lebens an sein Volk gerichtet hat.

Lipscani (Leipziger Viertel) – das Altstadtviertel. Hier sind schon viele Altbaufassaden saniert. Kneipen, Pubs, Clubs, Hotels, Restaurants und kleine Geschäfte drängen sich aneinander. Hier tobt abends das Leben!

Hanul lui Manuc – die alte Karawanserei. Früher machten hier die Kaufmannskarawanen Rast und heute ist es ein nettes Lokal mit großem Biergarten. Das Essen war sehr gut!

Die Stadt hat einiges zu bieten, doch die Zeit war leider zu kurz, aber so haben wir einen Grund wieder zu kommen!!!

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